DER DIÖZESANADMINISTRATOR




Passau, im Mai 2001

Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Passau,

mit denen ich mich verbunden weiß in der Sorge um die Umsetzung des PP 2000!

Nicht nur die Kirche, auch unser Pastoralplan kann an Pfingsten Geburtstag feiern. Sicherlich ist der erste Geburtstag kein Anlass zu großer Feier, aber freuen dürfen wir uns schon, dass die Skeptiker nicht Recht behalten haben, die diesem Kind den Babytod prophezeit hatten. Ganz im Gegenteil: Wir erleben, wie der Pastoralplan diozesanweit hoffnungsvoll vielversprechende Zeichen des Wachstums zeigt, nach dem Wort des Propheten Jesaja: " Seht her, nun mache ich etwas Neues, schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht?"

Soll aber unser Pastoralplan nicht in flächendeckende Aktivitäten ausarten, die unerwünschten, fruchtlosen Wassertrieben gleichen, muss der Hl. Geist erneut ins Spiel gebracht werden. Nur wenn die Umsetzung unseres Pastoralplanes ein zutiefst spiritueller Vorgang bleibt, wird die Erneuerung der Kirche von Passau im Geiste Jesu vorankommen. Das heißt konkret, dass wir gerade an Pfingsten verstärkt um die Gaben und den Beistand des Hl. Geistes für dieses unser Erneuerungswerk bitten müssen.
Gewiss gilt auch für unseren Pastoralplan, was einst der Ratsherr Gemaliel seinen Kollegen im hohen Rat hinsichtlich der jungen Christengemeinde geraten hat: "Stammt dieses Werk von Menschen, so geht es von selbst zugrunde. Ist es aber von Gott, so könnt ihr es nicht zerstören."

Der Hl. Geist, der "Muntermacher" schlechthin, möge uns weiter auf diesem so Hoffnungsvoll begonnenen Weg vorantreiben. Das wünscht, das erbittet für uns alle Ihr

Lorenz Hüttner
Diözesanadministrator



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